Chihuahua Allgemeines

Chihuahua Cremefarben

Chihuahua Rüde cremefarben

Der Chihuahua stammt ursprünglich aus Mexiko.Die ersten Belege der Eigenständigkeit der Rassestammen aus dem Jahr 1884. Mexikaner begannen, ihre Hunde an Touristen zu verkaufen. Mit der Zeit verband man die kleinen Hunde immer stärker mit der mexikanische Provinz “Chihuahua” unmittelbar südlich der Grenze, so erhielten diese den Namen Chihuahua.

Es gibt sowohl langhaar als auch kurzhaar Chihuahua. Viele wissen das gar nicht, da sie nur den Paris-Hilton-Chihuahua mit kurzen Harren kennen. Interessant ist, dass aus einer Verpaarung von zwei Langhaar-Chihuahua auch langhaarige Welpen hervorgehen, wohingegen bei zwei Kurzhaar-Eltern sowohl lang- als auch kurzhaarige Welpen entstehen können.

Das Idealgewicht der Chihuahua liegt zwischen 2 und 3 Kilo. Auch leichtere, sogenannte Teacup-Chihuahua werden gezüchtet, obwohl ein Gewicht von unter 2 Kilo teilweise als bedenklich gilt.
Der Chihuahua hat eine Lebenserwartung von 13 oder gar mehr Jahren. Es soll auch Chihuahua geben, die bis zu 20 Jahre alt werden. Dies sollte man unbedingt vor der Anschaffung beachten – Den Chihuahua hat man teilweise fast zu lange zuhause wie menschliche Kinder.


Mehraufwand bei Langhaar-Chihuahua?

Der Aufwand hält sich in Grenzen. Bürsten muss man sie eigentlich gar nicht. Lediglich das Fell hinter den Ohren kann zu kleinen Büscheln verfilzen, die einfach ausgebürstet oder abgeschnitten werden können. Bei nassem Wetter wird ein Langhaar-Chihuahua natürlich schmutziger als ein kurzhaariger. Die Kleinen sind ja auch so nah am Boden mit ihrem Körper. Meist reicht es aber, sie nach dem Spaziergang, ordentlilch mit dem Handtuch abzurubbeln, denn das Fell hält den Schutz nicht sehr stark. Sind sie zu dreckig und verschlammt, werden sie in der Badewanne mit Hundeshampoo einem milden Babyshampoo eingeschäumt und abgeduscht. Tatsächlich sind sie aber in der Regel so sauber, dass man nur alle 2-3 Wochen baden muss. Zu guter Letzt: Wenn die Kleinen Durchfall haben, klebt das natürlich schon mal hinten im Fell. Dann kriegen sie entweder in der Badewanne nur eben den Popo geschrubbt oder wenn es nur einzelne Strähnen sind, werden diese rausgeschnitten.

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Chihuahua Wesen

Der Chihuahua ist ein unglaublich treuer Freund und sehr menschenbezogen. Nicht auch deshalb, da man einem kleinen Hund einfach mehr Nahe gewährt: Eine Dogge lässt man nicht unbedingt ins Bett, den kleinen süßen Chihuahua schon eher. Auch wer sich vornimmt, den Hund im Körbchen schlafen zu lassen, kapituliert meist schon in der ersten Nacht, wenn der Kleine ach so herzzerreißend fiept. Ein Vorteil des Chihuahua ist auf jeden Fall, dass er überhaupt nicht nach Hund riecht, eher wie ein Stofftier bzw. nach dem Parfüm desjenigen, der ihn zuvor auf dem Arm hatte.
So sehr menschenbezogen die Zwerge auch sind, sollten sie doch auch gegenüber anderen Hunden gut sozialisiert werden. Das Klischee vom nervigen Kläffer ist wirklich nur ein Klischee – aber man muss ihn in die richtige Richtung erziehen.


Ängstliche Rasse?? Kläffer??? – Aber Nein!

Der Chihuahua ist zwar klein, aber keinesfalls besonders empfindlich oder ängstlich – es sei denn man erzieht ihn dazu! Eine Dogge und ein Chihuahua können durchaus gute Freunde sein, sofern beide gut sozialisiert sind. Der Kleine sollte auf jeden Fall an große Hunde gewöhnt werden und kann auch gerne auf diese zugehen. Dennoch sollte immer sichergestellt sein, dass der größere Hund nicht im Spiel auf den Chihuahua springt oder auch nur unbeabsichtigt die Tatze auf ihn fallen lässt. Das kann durchaus sehr gefährlich werden. Und bitte den Hund niemals drängen auf andere Hunde zuzugehen, sonst entwickelt er womöglich eine Abwehrhaltung. Gut ist, wenn der Besitzer zunächst auf fremde Hunde zu geht und diesen die Hand hinhält, um dem Chihuahua zu zeigen, dass alles ok ist. Der Chihuahua sollte nicht gelobt werden, wenn er in einer Situation ängstlich reagiert. Auch “alles gut Schatz, Frauchen ist da.”, kann sich nach Lob anhören. Am besten lachen und den anderen Hundebesitzer fröhlich grüßen.

Zwar steht in jedem Lehrbuch, dass der Hund nicht hochgenommen werden soll, wenn andere Hunde nahen, damit dieser die Anwesenheit anderer Hunde nicht als gefährlich wahrnimmt. In einer wirklichen Gefahrensituation (und sei es nur ein Schäferhund, der fröhlich auf den Kleinen zustürmt) sollte man das jedoch ruhig machen, bevor der Kleine totgetrampelt wird. Dies sollte jedoch eher beiläufig und nicht in dem Sinne “Oh Gott ich rette dich mein Baby” geschehen, denn sonst wird die Angst noch verstärkt. An sich ist der Chihuahua nicht ängstlicher als andere Hunderassen und überschätz gerne seine Größe, z.B. wenn sie einem riesigen Hund ins Gesicht springt oder von einem viel zu hohen Tisch hüpft, wenn er unerlaubt über den Stuhl daraufgesprungen ist.


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