Flöhe beim Hund

Der Hundefloh

Flöhe gehören zu den sogenannten Ektoparasiten (Außenparasiten), die den Hund außerhalb des Körpers befallen. Der nicht ganz 3mm große Hundefloh ist besonders im Sommer ein Problem, durch gut beheizte Räume jedoch ebenso im Winter möglich und der Flohbefall des Hundes kaum zu verhindern, dafür jedoch recht einfach zu behandeln. Behandelt werden sollten ein Befall aber definitiv, da Flöhe den Hund körperlich schwächen und andere Parasiten wie Bandwürmer übertragen können. Hundeflöhe können ebenfalls den Menschen befallen.

Flohbefall Anzeichen

Das erste Anzeigen eines Flohbefalls ist häufiges kratzen des Hundes. Auch kleine rote Bissstellen können ins Auge fallen. In den meisten Fällen sieht man einen Floh schon zu Beginn des Befalls, da sie so unglaublich klein und flink sind. Wenn Sie dennoch etwas kleines scharzes auf Ihrem Hund entdecken, können Sie davon ausgehen, dass es ein Floh war. Diesen sieht man nur ganz kurz aufblitzen und schon ist er wieder im Fell des Hundes verschwunden.
Bei eines bereits gewachsenen Flohpupolation findet man winzige schwarze und weiße Körnchen (Floheier und Flohlkot) im Hundekörbchen, die Aussehen wie Salz und Pfeffer.

Flohbehandlung des Hundes

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Am bekanntesten und wirkungsvollsten ist die Behandlung mit Frontline Das tolle ist, dass Frontline nicht nur gegen Flöhe, sondern auch gegen Zecken wirkt. Das flüssige Mittel ist in einzelne Pipetten abgefüllt und wird in den Nacken des Hundes geträufelt, von wo aus es sich über Fell und Haut des gesamten Hundes verteilt. Flohbekämpfungsmittel sind giftig, daher muss das Preparat im Genick angewendet werden, wo der Hund sich nicht lecken kann. Für einige Stunden sollte der Hund auch nicht gestreichelt werden. Ein solches Flohmittel gibt es für Hunde in verschiedenen Gewichtsklassen. Achten Sie darauf, dass Sie das richtige nehmen. Andere Methoden sind Flohpulver, Flohshampoos oder Flohhalzbänder.

Verbinden Sie bitte nicht die Behandlung mit mehreren Flohmitteln zur gleichen Zeit ohne vorher mit
Ihrem Tierarzt zu sprechen. Am sichersten und einfachsten gilt die Behandlung mit Präparaten wie Frontline. Diese wirken zum einen vorbeugend, sowie in akutem Befall gegen Flöhe in allen Stadien. Es nützt nämlich nichts, wenn ein Mittel wirkungsvoll gegen die bereits geschlüpften Flöhe wirkt, die Eier und Larven jedoch überleben. Die erwachsenen Flöhe machen nur etwa 1% der gesamten Flohpopulation auf und um Ihren Hund herum aus, der Rest sind Eier und Larven. Um den Überblick über die Flohpupolation zu behalten, können Sie Ihren Hund täglich mit einem Flohkamm bürsten.


Flohbehandlung der Umgebung

Mit der Behandlung des Hundes ist es noch nicht getan. Flöhe befallen auch die Umgebung des Hundes und können recht lange ohne einen Wirt überleben. Ein Flohweibchen legt mehrmals täglich etwa 20 Eier auf Ihrem Hund ab, nachdem es eine Blutmahlzeit zu sich genommen hat. Die Eier fallen hinunter, wenn der Hund sich stark bewegt oder kratz. Das bedeutet, etliche Eier liegen dort, wo der Hund sich bevorzugt aufhält. Nun entwickeln sich die Eier zu Larven, die sich von toten Organischen Substanzen, wie Hautschuppen oder Kot der ausgewachsenen Flöhe ernähren. Nach etwa 7 Tagen verpuppt sich die Larve. Dieses Stadium kann wenige Tage, aber auch bis zu zwei Jahren dauern. Flöhe schlüpfen, sofern sie äußerliche Reize wahrnehmen, z.B. Wäre, Druck und Erschütterung – all das deutet für die Flohlarve darauf hin, dass ein geeigneter Wirt in der Nähe ist. Der geschlüpte Flöh legt wieder unzählige Flöhe und der Zyklus beginnt von vorn.

Zur sicheren Floh-Behandlung gehört also auch die Behandlung der Umgebung Ihres Hundes. Dazu sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen: Hundedecken und Körbchen sollten täglich gewaschen werden. Mehrmals täglich staubsaugen (auch in Ritzen und unter/hinter Schränken) und den Staubsaugerbeutel wechseln bzw. den Staubsauger von innen mit Anti-Floh-Spray einsprühen.

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